Jetzt wird es offiziel!

Geschätzte Hotelièren,
geschätzte Hoteliers,

Seit vielen Jahren kämpft der Verein Swiss Budget Hotels für Direktreservationen. Das Kundenbindundungsprogramm Budget Stars ist die Grundlage dafür. Denn Direktreservationen werden mit doppelter Sternenzahl belohnt. Auf Ihrer Webseite sind Sie Kommissionsfrei buchbar. Der Verein betont seit jeher die Notwendigkeit der Buchungsportale, jedoch auch die Gefahr die Sie mitbringen. Vielen Hoteliers haben die eigenen Bemühungen aufgegeben sich zu vermarkten und haben Ihr Schicksal in fremde Hände gelegt. Die Gefahr, plötzlich mit Wucherkommissionen konfrontiert zu werden, ist tatsächlich gross. Was wenn Sie morgen 20% oder 25% (das gibt es in Deutschland bereits!) Kommission bezahlen müssten?

Hier der Beitrag von SF1 von 10 vor 10 am 9. Mai.

Kommissionszahlung in der Schweizer Hotellerie

 

 

 

 

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Bei uns fühlen Sie sich wie zu Hause!

Wie oft habe ich dies bereits gelesen. Das Hotel verspricht, dass man sich bei einem Aufenthalt wie zu Hause fühle.

Was soll das? Muss ich da kochen, putzen, Rechnungen bezahlen, im Garten arbeiten, vor der Glotze sitzen? Das möchte ich auf keinen Fall! Nach langen Monaten harter Arbeit endlich in den verdienten Urlaub um sich dann wie zuhause zu fühlen. Ein schrecklicher Gedanke.

Zugeben, der Erfinder dieses Slogans, hat wohl mehr an das Gefühl der Geborgenheit gedacht. Dennoch muss man sich überlegen, möchte der heute Gast in seinem Urlaub Geborgenheit oder sucht er vielleicht mehr Abenteuer, Emotionen, Etwas Neues oder gar Unvorhergesehenes?

Gibt es denn im Hotel und in der Umgebung nichts das ich anpreisen kann, dass vielleicht einen Aufenthalt zu Hause übertrifft? Ich jedenfalls suche das nächste Mal ein Hotel das mir alles verspricht ausser mich wie Zuhause zu fühlen.

In diesem Sinne, schöne Ferien!


 

 

 

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Breaking News zum Thema HRS

Ragge rudert zurück:
Keine Kontoabbuchung – Verfügbarkeitsparität gilt nur teilweise

(Köln/Nürnberg/Innsbruck, 01. März 2012) Es gab intensive Gespräche und Verhandlungen: Nun rudert Tobias Ragge, Chef der HRS-Gruppe, zurück. Neuralgische Punkte in den heute in Kraft getretenen AGB für hrs.de, hotel.de und tiscover.com werden entschärft. Das elektronische Lastschriftverfahren ist nicht mehr ein Muss. Und die sog. Meistbegünstigungs-Klausel (Zang zur Verfügbarkeit von Zimmern) gelte nur teilweise. Dies gab Ragge heute bekannt.

Adhoc-Umfrage: HRS und hotel.de mit neuen AGB und höheren Provision
Bitte nehmen Sie teil! (Dauer: 1 Minute):
https://www.surveymonkey.com/s/CP6GNQK
Die Ergebnisse werden in der Onlineausgabe von Top hotel (
http://www.tophotel.de) veröffentlicht.

Damit versucht der Sohn des HRS-Gründers Robert Ragge die Kuh vom Eis zu holen. Das familiengeführte Unternehmen stand seit Wochen aufgrund der Provisionserhöhung auf 15 Prozent und den neuen Zwängen in den AGB stark in der Kritik. Die anhaltende Berichterstattung auch in Leitmedien dürfte nicht zum positiven Image des Unternehmens beigetragen haben.

Die in den AGB nun geltende Verfügbarkeitsparitöt habe „zu falschen Schlussfolgerungen“ geführt, sagte Ragge. „Selbstverständlich können Hoteliers bei hoher Auslastung ihre Zimmer nur noch über die eigenen Vertriebskanäle anbieten. Hrs.de bezieht die Klausel hinsichtlich Verfügbarkeit ausschließlich auf hotelfremde Vertriebskanäle. Gleichzeitig erwarten wir, wenn neben dem Eigenvertrieb auf anderen Vertriebskanälen noch Zimmer verfügbar sind, dass wir das Zimmer zu den gleichen Konditionen auf hrs.de anbieten können“, so Ragge.

„Missverständnisse“ wurde bei hrs.de immer wieder ins Feld geführt. So sei zum Beispiel die Bestpreis-Klausel (Ratenparität) bereits seit der offiziellen Abmahnung durch das Bundeskartellamt ausgesetzt; d.h. verstoßen Hotelpartner dagegen, verzichte man auf Sanktionen. Dies wurde allerdings vielen Hotelpartnern erst später klar. Als dann noch eine Einstweilige Verfügung durch das Oberlandesgericht Düsseldorf – initiiert von justbook.com – folgte, war klar, dass der Zwang zur Ratenparität rechtlich wohl nicht haltbar sein würde.

Allerdings will Ragge auf der Bestpreis-Klausel beharren. Er sehe hier „keinen Verbesserungsbedarf“. Diese Bestimmung beziehe sich lediglich auf vergleichbare Produkte und Preise, die auch bei hrs.de angeboten werden, heißt es sybillinisch. Nicht darunter fallen würden Produkte, die nicht bei hrs.de angeboten würden, so zum Beispiel Economy-Zimmer. Auch Arrangements oder Spezialraten seien nicht Teil der Bestpreis-Regel. Mit anderen Worten: Auch hier will Ragge offenbar zurück rudern.

Die in den AGB geforderte Kontoabbuchung wird zunächst nicht umgesetzt. Bis zum 1. Juli 2012 gebe es eine Übergangsfrist: Alle Hotelpartner könnten sich bis dahin für das elektronische Lastschriftverfahren oder die Überweisung (wie bisher) entscheiden. Allerdings hätten sich bereits zwei Drittel der deutschen Hotelpartner für die Kontoabbuchung entschieden, wies Ragge hin.


Dieser Newsletter wurde von Moderator Carsten Hennig für die Gruppe „Hotelier“ verfasst.

Besuchen Sie hier die Gruppe: http://www.xing.com/net/hotelier/

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Rekord bei Swiss Budget Hotels

Artikel htr 1. März 2012

 

(Bern, 01.03.2012) Die Gruppierung Swiss Budget Hotels mit 150 Mitgliederhotels in der Schweiz können einen neuen Rekord verzeichnen. Im schwierigen Jahr 2011 konnten über das eigene Reservationssystem inklusive Channel Management über 19’000 Buchungen registriert und ein Umsatz von 7’296’324 Franken generiert werden. Bei Direktbuchungen über die eigene Webseite welche für Mitglieder von  Swiss Budget Hotels Kommissionsfrei sind, konnte eine Erhöhung von 324% verzeichnet werden.

„Die Nachfrage nach preiswerten Unterkünften in der Schweiz durch ausländische Gäste ist angesichts des Wechselkurszerfalls stark im Steigen begriffen“, stellt Geschäftsführer Peter Escher fest, „und wir bieten dem Hotelier durch unsere Präsenz in acht Reservationssystemen einen weltweiten Auftritt. Der Kunde sucht sein Wunschhotel auf den grossen Plattformen, in über 90% der Fälle besucht er aber noch die hoteleigene Webseite. Wenn das Hotel eine Onlinebuchungsmöglichkeit anbietet, wird diese immer mehr genutzt.“ Auch im Bereich Kostenersparnis bestreitet Swiss Budget Hotels neue Wege. Allein im Bereich Lebensmitteleinkauf wurden über 80’000.— Franken eingespart. Über 105’000.— Franken wurden bei Kreditkartenkommissionen gespart!

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HRS die Zweite…

Geschätzte Hotelièren, geschätzte Hoteliers,

nun ist sie da, die Stellungsname von hotelleriesuisse. Die komplette Stellungsnahme finden Sie hier: HRS_neue AGBs und Kommissionen

Am interessantesten sicherlich folgende Schlussfolgerung:

„Multichannel Strategie
Es empfiehlt sich, nicht nur auf einen Kanal zu setzen, sondern nach Möglichkeit auch die kommissionsarmen Buchungskanäle prioritär (oder zumindest gleichwertig) zu behandeln. Nur so kann die Marktmacht und Abhängigkeit von Booking.com (52% Marktanteil in der Schweiz) sowie HRS und Hotel.de (54% Marktanteil in Deutschland) reduziert werden.

Die günstigste Buchungsplattform stellt immer noch die eigene Homepage dar. Hier haben noch viele Hotelbetriebe Verbesserungspotenzial. Aber auch STC bietet in der Schweiz eine kostengünstige Alternative. Zudem ist STC aufgrund seines in der Branche breit abgestützten Aktionariats (SBB, ST) ein verlässlicher Partner.“
(Quelle hotelleriesuisse)

Swiss Budget Hotels im Trend
Es ist schön festzustellen, das wir bei Swiss Budget Hotels absolut im Trend liegen. Die Kommission von 5% auf www.rooms.ch und  Kommissionsfreie Buchungen über die eigene Webseite sind genau was den Hotels empfohlen wird. Übrigens, sind Sie bereits buchbar auf Ihrer Facebookseite? Kein Problem wir haben die Lösung!

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Bezahlen Sie gerne Kommissionen?

Geschätzte Hoteliers,

HRS und Co. sind in aller Munde, es wird von Boykott gesprochen. Jedoch warum sind viele Hoteliers bereit ein Vermögen an Kommissionen zu bezahlen jedoch auf der eigenen Webseite ist keine Buchungsmöglichkeit? In der Schweiz werden pro Jahr 100 Mio. Franken an Kommissionen ausgegeben für ca. 36 Mio. Logiernächte. Bekannt ist aber auch, dass bis 95% der Gäste, die ein Hotel noch nicht kennen, via Google die Homepage suchen, um das gewünschte Hotel besser kennen zu lernen. Wie Schade nur, wenn der Kunde nun gar nicht buchen kann, sondern wieder zurück auf das Buchungsportal muss.

Swiss Budget Hotels offeriert seit diesem Jahr Kommissionsfreie Buchungen über die Hotelwebseite. Dies gemeinsam mit der Möglichkeit noch weitere Portale gleichzeitig zu bearbeiten, garantiert Erfolg im E-Marketing.

Auch Last Minute Anbebote und Preisvernichtende Programme wie www.hotelcard.com werden immer mehr zum Thema.  Lesen Sie mehr im interessanten Artikel von Gabriele Schulze im Blog Hotelverband Deutschland:

Stellen Sie sich vor, Ihre eigene Homepage  ist ein perfekter Shop mit den allerbesten Angeboten.

Dort gibt es die meisten Angebote, Auktionen, ab und zu ein Deal, damit auch so genannte Smart Shopper auf ihre Kosten kommen. Das Hoxton Hotel in London versteigert beispielsweise jeden Tag 5 Zimmer zu einem Pfund. Das tun sie wohlgemerkt auf der eigenen Seite und nicht bei E-bay.

Die perfekte Hotelverkaufsseite bietet Dankeschön-Aktionen für Stammgäste und einen wunderbar einfachen Buchungsweg, auf dem der Gast auch wirklich alle berechtigten Wünsche VERBINDLICH bestätigt bekommt. Wo er beispielsweise ein ruhiges Zimmer oder ein Nichtraucherzimmer GARANTIERT bekommt und nicht mit einer „unverbindliche Anfrage“ vertröstet wird. Was würden Sie denn sagen, wenn Ihr Einzelhändler beim Kauf eines Gummistiefels informiert, dass der Wunsch nach trockenen Füßen im Stiefel, an den Stiefel weiter geleitet wird, aber nicht garantiert werden kann….“.

Fabrikverkauf für die Hotellerie?

Ziel muss es künftig sein, dass es alle Mehrwerte und Vorteile zunächst nur im hoteleigenen Shop gibt. Hotels sollten vielleicht anfangen, den eigenen Shop und die eigene Buchungsmaschine „Fabrikverkauf“ zu nennen. Der Gast wüsste dann, was los ist. Einziger Nachteil für den Gast kann sein: Es gibt hier eben nur das eigene Hotel. Wobei an dieser Stelle erwähnt sein sollte, dass selbst das nicht sein muss. Die Hotellerie wäre nicht die erste Branche, die auf der eigenen Seite immer dann sofort einen Kollegen anzeigt, wenn das eigene Sortiment nicht ausreicht. Mit den üblichen Multi-Property Portalen ist das sogar technisch gesehen eine gute und bezahlbare Lösung.

Was müsste noch passieren, damit es eine Wende im Hotelverkauf gibt?

Träumen wir weiter von der Vertriebswelt der Zukunft, in der Hotels genug Geld verdienen, damit sie gute Mitarbeiter auch gut bezahlen und rechtzeitig die richtigen Investitionen tätigen können und mutiges Unternehmertum zu Recht auch ordentlich entlohnt wird.

Es gibt keine verrückten Tarife, wie Last Minute.

Egal, was Ihnen ein Anbieter sagt! Auf der Webseite des gerade in den Medien auftauchenden Last Minute Start Ups „JustBook“  ist folgendes zu lesen: 

„Die JustBook-App bietet Dir ausgewählte Hotels zum Last Minute-Preis: Wir verhandeln mit unseren Partner-Hotels einen unschlagbaren Preis für Buchungen am selben Tag. Jeden Tag präsentiert die App pro Stadt drei ausgewählte Hotels welche ab 12 Uhr mittags bis 2 Uhr nachts für die gleiche Nacht gebucht werden können. Dabei lassen sich Kostenersparnisse von bis zu 50% erzielen.“ (Originaltext von der JustBook).

Und tatsächlich findet man sofort Hotels, die diesen Profit vernichtenden Unsinn mitmachen. Erstaunlich, dass es nicht nur Individualhotels dabei sind, sondern auch Radissons und Sofitels bieten so genannte Last Minute Schnäppchen.

Mein erster Test auf der App ist direkt erfolgreich. Das Ellington Berlin bietet auf JustBook für den 11. Februar (es ist übrigens 13.00 Uhr) einen Preis von 69,00 € an (für ein DZ). Überraschend ist, dass auf der eigenen Homepage keine normalen Zimmer mehr buchbar sind. Das beste Angebot dort beginnt bei 168,00 € für eine Suite. Hä???? Die Screenshots zeigen, dass ich kein Märchen erzähle:

Da fragt man sich doch, ob der Revenue Manager seine Sinne beisammen hatte, als er diese Einstellungen in den Markt gegeben hat! Jaaaa….wird jetzt vielleicht der Umsatzverantwortliche sagen, der Last Minute Preis ist ja nicht mehr stornierbar!!! Na super! Eine tolle Restriktion am Tag der Anreise. Das tut aber wirklich weh, wenn man ein Zimmer, welches man um 18.00 Uhr bucht, nicht mehr kostenfrei stornieren kann.

Wenn die Hotellerie für solche vertrieblichen Freiheiten die Preis- und Verfügbarkeitsparität aus den Verträgen der großen Mittler entfernt haben möchte, muss man eigentlich hoffen, dass das Bundeskartellamt sich nicht durchsetzen kann. Denn dann muss man die Hotellerie vor sich selbst schützen.

Über den Last Minute Tarif in der Hotellerie:

  • In der letzten Minute buchen, ist keine Gefahr für den Gast! Im Gegensatz zum Last Minute im Flugbereich, bleibt der Gast nicht am Gate stehen, wenn es Last Minute nicht gibt. Er geht einfach ein Haus weiter und bezahlt eben 20 € mehr.
  • Last Minute vermittelt dem Gast, dass er immer bis zum letzten Moment warten sollte. Wer Last Minute Preise anbietet, kann keinen Frühbucher belohnen!
  • Last Minute ist ein Rabatt, bei dem der Gast nichts zurückgibt, außer mangelnder Planungssicherheit und die Angst für den Hotelier bis zum Abend die Fixkosten nicht zu verdienen.
  • „Last Minute“ ist preisstrategischer Unsinn, denn Gäste, die wirklich kurzfristig ein Zimmer brauchen, sind bereit deutlich mehr zu zahlen, weil sie unter Zeitdruck stehen und nicht stundenlang suchen können. Die Strategie muss lauten: Je länger der Gast mit der Buchung wartet, desto teurer muss das Zimmer sein.
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Provisionen – bis wohin?

Der erste Paukenschlag nach der Übernahme von Hotel.de im Oktober letzten Jahres hat nicht lange auf sich warten lassen: HRS hat heute seine Provisionsforderung an die Hotellerie um gleich 2 Prozentpunkte auf nun 15% heraufgesetzt. Zuletzt hatte der Kölner Marktführer im Jahr 2009 von etwa 12,3% auf 13% erhöht. Die Zeiten einer 10%igen Kommissionierung liegen nostalgisch lange zurück.

Zur Schmerzlinderung wartet HRS mit der Neuerung einer GDS-Anbindung über Amadeus zur neuen 15%-Flatrate auf, die in der Tat für eine Reihe von Stadthotels ohne Corporate-Verträge attraktiv ist, für eine flughafenferne Mehrzahl wohl eher nicht. Die Höhe dieser 15,4%igen Provisionssteigerung ist damit nicht zu begründen. Der wahre Grund dieser Demonstration der Stärke liegt zum einen in der nun noch marktbeherrschenderen Stellung und zum anderen in den Gesetzen der Online-Distribution, die die Hotellerie in den letzten Jahren hat einreißen lassen.

Solange Wettbewerber über Merchant-Modelle oder stille Auktionen Provisionen von 20%, 25% oder 35% und mehr erzielen, entsteht unweigerlich ein steter Sog nach oben für die durchschnittlichen Kommissionssätze. Und mit diesen von der Hotellerie selbst finanzierten Budgets, wird dann via Google AdWords den Wettbewerbern und den Hotelhomepages der Traffic „weggekauft“. Bei einer solchen Marktkonstellation: Welches Buchungsportal wird da der Versuchung, die Schraube nach oben in Gang zu setzen, lange widerstehen können? Ein Bruch bisheriger Firmenpolicy zeichnet sich auch in den ab 1. März runderneuerten AGB von HRS ab, wo die Grundlage zur Einführung bislang stets abgelehnter „Top Rankings“ gegen Sonderaufschläge gelegt wird.

Wo ist der Ausweg aus diesem klassischen Gefangendilemma? Ganz sicher muss die Hotellerie weltweit jedenfalls ihren Direktvertrieb konsequent stärken, ihre Homepages mit einzigartigem Content Content Content aufwerten, das Sammeln echter Hotelbewertungen in die eigenen Hände und auf die eigenen Seiten nehmen, ihre Deal-Disziplin verbessern und vor allem die Kundenloyalität stärken.

Quelle: Hotelverband Deutschland, Markus Luthe

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Hotelreservationsgarantie per Kreditkarte

Durch die Umstellung auf die PCI Richtlinien gab es immer mehr Unsicherheiten betreffend des Garantierungsablaufes einer Buchung mit Kreditkarten. Ich finde es wichtig hier einmal Klarheit zu schaffen, auch was die Annulationsfristen anbelangt, da jeder Hotelier hier seine eigene Strategie verfolgt. Die nachfolgenden Angaben wurden mir von SIX MULTIPAY geliefert, sind was die gesetzlichen Vorschriften anbelangt bei allen Anbietern gleich:

So gehen Sie richtig vor

Kreditkarteninhaber einer Visa, MasterCard, Diners Club, Discover oder JCB Karte können die erste Hotelübernachtung über ihre Karte garantieren lassen. Sie als Hotel und/oder ein allfällig beauftragter Buchungsagent müssen einige wichtige Punkte beachten, die in diesem Merkblatt aufgeführt sind. Stellen Sie sicher,dass der Buchungsagent sämtliche Informationen betreffend Reservation/Annullation unverzüglich an Sie weiterleitet.

So funktioniert eine Reservation

1. Verlangen Sie von Ihrem Gast bei der Reservation folgende Informationen:
 a) Kreditkartennummer und Verfalldatum
 b) Name und Vorname des Karteninhabers (muss identisch mit Gast sein),      Adresse,Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse des  Karteninhabers

2. Informieren Sie den Gast über Ihre Bedingungen.
Am besten schicken Sie ihm eine Bestätigung per Post, Fax oder E-Mail mit folgenden Angaben:
 – Preis pro Übernachtung für die gewünschte Zimmerkategorie und Rechnungstotal
     (inkl. MwSt.)
 – Genaue Hoteladresse
 – Reservationsnummer
 – Information über die Annullierungs- bzw.

Belastungsbedingungen:
Falls der Karteninhaber die gemachte Reservation nicht bis 18.00 Uhr Ortszeit des geplanten Ankunftstages annulliert, wird ihm eine Übernachtung zuzüglich Taxen belastet.

Das sind die Bedingungen für eine Annullierung
Sie sind grundsätzlich verpflichtet, alle Annullierungen anzunehmen, die bis 18.00 Uhr Ortszeit des geplanten Ankunftstages bei Ihnen eintreffen. Zusätzlich müssen Sie dem Karteninhaber die Annullierungsnummer bekannt geben. Falls Ihnen dieser Annullierungszeitraum nicht genügt, können Sie diesen auf maximal 72 Stunden vor dem geplanten Eintreffen des Gastes verlegen. In diesem Fall müssen Sie Ihren Gast schriftlich auf den besonderen Annullierungstermin aufmerksam machen. Führen Sie das konkrete Datum und die Uhrzeit dieses Termines deutlich in Ihrem Bestätigungsschreiben auf.

Erscheint der Kunde nicht und hat er die Reservation auch nicht rückgängig gemacht, können Sie einen Beleg für die Belastung des Karteninhabers für eine Nacht ausstellen. Anstelle der Unterschrift des Karteninhabers tragen Sie handschriftlich den Vermerk «No show» ein. Sollte der Karteninhaber bestreiten, die Hotelreservation selbst getätigt zu haben, steht Ihnen kein Vergütungsanspruch zu.

So gehen Sie am Anreisetag vor
Verlangen Sie von Ihrem Gast beim Einchecken die Kreditkarte und reservieren Sie den voraussichtlich per Ende des Aufenthalts geschuldeten Betrag über Ihr Terminal.

Lesen Sie die Karte unbedingt am Terminal ein. Tippen Sie die Kartennummer nur dann manuell ein, wenn weder der Chip noch der Magnetstreifen lesbar sind und die Karte deshalb nicht am Terminal eingelesen werden kann. Erstellen Sie in diesem Fall unbedingt zusätzlich einen Kartenabdruck per Imprinter («Ritsch-Ratsch-Gerät»), und autorisieren Sie die Transaktion.

Ersatzunterkunft
Sie sind verpflichtet, Ihrem Gast die korrekt reservierte Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Ist Ihnen dies nicht möglich, so haben Sie ihm eine gleichwertige Unterkunft am selben Ort zu organisieren. Zudem hat der Gast Anrecht auf den Transfer zur Ersatzunterkunft sowie ein dreiminütiges Telefongespräch, und Sie sind verpflichtet, sämtliche Nachrichten und Anrufe kostenlos an die neue Unterkunft weiterzuleiten.

 

 

 

 

 

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Nationaler Zukunftstag

Auch am nationalen Zukunftstag beschäftigen wir uns natürlich mit den Swiss Budget Hotels.

Monica hat Ihr Lieblingshotel (welches verräht sie natürlich nicht) gezeichnet. Was heraussticht? Gemütlich siehts aus, persönlich und schweizerisch. Halt wo guter Schlaf günstig ist! Euch allen einen schönen Zukunftstag…

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Besuch im Berggasthaus Panorama Klewenalp

Letztes Wochenende besuchte ich mit meiner Familie das Swiss Budget Hotel Berggasthaus Panorama Klewenalp. Vor der Anreise in Beckenried machten wir Halt in der Glasi Hergiswil, welche die noch einzige Glashütte in der Schweiz ist , welche von Mund und Hand Glas zu zeitgemässen und einmaligen Formen verarbeitet. Ein Besuch der Glasi Hergiswil ist ein Erlebnis für die ganze Familie:

Arbeiter bei der Arbeit in der Glasi Hergiswil

 

 

 

 

 

Den Glasbläsern bei der Arbeit zuschauen

Das Glas Labyrinth ein Highlight für gross und klein.

 

 

 

 

In Beckenried angekommen parkierten wir auf dem kostenlosen Parkplatz des Panorama Klewenalp und genossen die Aussicht bereits bei der Auffahrt mit der Gondel. Interessant ist, dass man in dieser Gondel mit bis zu 40 Personen auch einen Apéro serviert erhalten kann. Für Firmen ein absoluter Renner!

Nach der Bergfahrt auf 1’600m über Meer wurden wir vom Gastgeber herzlich begrüsst und auf das Zimmer begleitet. Die Zimmer sind einfach aber absolut korrekt und die Aussicht ist kolossal!

Das Hauptgebäude mit dem Restaurant und Bankettsaal mit einer Kapazität bis zu 250 Personen.

 

 

Für unsere Kinder war sowohl der grosszügig angelegte Spielplatz sowie auch der Streichelzoo eine gelungene Abwechslung.

 

Nach einem wunderbaren Abendessen beschlossen wir früh ins Bett zu gehen um am anderen Morgen fit zu sein.

Frisch ausgeruht, nach einem wärschaften Zmorge gings am nächsten Morgen los in Richtung Stockhütte. Erst mussten wir den Klewenstock umgehen und wanderten dann leicht bergab über Twäregg zur Stockhütte auf 1’286 m ü.M. Die Wanderung dauert ca.
1 1/2 Stunden und ist auch mit Kindern (8 und 10 Jahre in meinem Fall) kein Problem. Gute Schuhe sind jedoch Pflichtprogramm.

Von der Stockhütte könnte man die neue 6er Gondelbahn benutzen oder sogar eines der Trottinets mieten und herunterfahren, wir sind weiter gewandert bis Emmetten hinunter. Auch dieses Stück benötigt noch einmal rund 1 1/2 Stunden.  In Emmetten haben wir das Postauto genommen welches uns zurück nach Beckenried gebracht hat.

Tipp: Geben Sie das Gepäck bereits auf der Klewenalp auf, dieses wird für Sie heruntertransportiert und warten dann bereits in der Talstation Klewenalp auf Sie.

Wir haben einen grossartigen Familienausflug in der Innerschweiz erlebt und freuen uns bereits auf unseren nächsten Ausflug.

 

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