Monatsarchive: March 2012

Bei uns fühlen Sie sich wie zu Hause!

Wie oft habe ich dies bereits gelesen. Das Hotel verspricht, dass man sich bei einem Aufenthalt wie zu Hause fühle.

Was soll das? Muss ich da kochen, putzen, Rechnungen bezahlen, im Garten arbeiten, vor der Glotze sitzen? Das möchte ich auf keinen Fall! Nach langen Monaten harter Arbeit endlich in den verdienten Urlaub um sich dann wie zuhause zu fühlen. Ein schrecklicher Gedanke.

Zugeben, der Erfinder dieses Slogans, hat wohl mehr an das Gefühl der Geborgenheit gedacht. Dennoch muss man sich überlegen, möchte der heute Gast in seinem Urlaub Geborgenheit oder sucht er vielleicht mehr Abenteuer, Emotionen, Etwas Neues oder gar Unvorhergesehenes?

Gibt es denn im Hotel und in der Umgebung nichts das ich anpreisen kann, dass vielleicht einen Aufenthalt zu Hause übertrifft? Ich jedenfalls suche das nächste Mal ein Hotel das mir alles verspricht ausser mich wie Zuhause zu fühlen.

In diesem Sinne, schöne Ferien!


 

 

 

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Breaking News zum Thema HRS

Ragge rudert zurück:
Keine Kontoabbuchung – Verfügbarkeitsparität gilt nur teilweise

(Köln/Nürnberg/Innsbruck, 01. März 2012) Es gab intensive Gespräche und Verhandlungen: Nun rudert Tobias Ragge, Chef der HRS-Gruppe, zurück. Neuralgische Punkte in den heute in Kraft getretenen AGB für hrs.de, hotel.de und tiscover.com werden entschärft. Das elektronische Lastschriftverfahren ist nicht mehr ein Muss. Und die sog. Meistbegünstigungs-Klausel (Zang zur Verfügbarkeit von Zimmern) gelte nur teilweise. Dies gab Ragge heute bekannt.

Adhoc-Umfrage: HRS und hotel.de mit neuen AGB und höheren Provision
Bitte nehmen Sie teil! (Dauer: 1 Minute):
https://www.surveymonkey.com/s/CP6GNQK
Die Ergebnisse werden in der Onlineausgabe von Top hotel (
http://www.tophotel.de) veröffentlicht.

Damit versucht der Sohn des HRS-Gründers Robert Ragge die Kuh vom Eis zu holen. Das familiengeführte Unternehmen stand seit Wochen aufgrund der Provisionserhöhung auf 15 Prozent und den neuen Zwängen in den AGB stark in der Kritik. Die anhaltende Berichterstattung auch in Leitmedien dürfte nicht zum positiven Image des Unternehmens beigetragen haben.

Die in den AGB nun geltende Verfügbarkeitsparitöt habe „zu falschen Schlussfolgerungen“ geführt, sagte Ragge. „Selbstverständlich können Hoteliers bei hoher Auslastung ihre Zimmer nur noch über die eigenen Vertriebskanäle anbieten. Hrs.de bezieht die Klausel hinsichtlich Verfügbarkeit ausschließlich auf hotelfremde Vertriebskanäle. Gleichzeitig erwarten wir, wenn neben dem Eigenvertrieb auf anderen Vertriebskanälen noch Zimmer verfügbar sind, dass wir das Zimmer zu den gleichen Konditionen auf hrs.de anbieten können“, so Ragge.

„Missverständnisse“ wurde bei hrs.de immer wieder ins Feld geführt. So sei zum Beispiel die Bestpreis-Klausel (Ratenparität) bereits seit der offiziellen Abmahnung durch das Bundeskartellamt ausgesetzt; d.h. verstoßen Hotelpartner dagegen, verzichte man auf Sanktionen. Dies wurde allerdings vielen Hotelpartnern erst später klar. Als dann noch eine Einstweilige Verfügung durch das Oberlandesgericht Düsseldorf – initiiert von justbook.com – folgte, war klar, dass der Zwang zur Ratenparität rechtlich wohl nicht haltbar sein würde.

Allerdings will Ragge auf der Bestpreis-Klausel beharren. Er sehe hier „keinen Verbesserungsbedarf“. Diese Bestimmung beziehe sich lediglich auf vergleichbare Produkte und Preise, die auch bei hrs.de angeboten werden, heißt es sybillinisch. Nicht darunter fallen würden Produkte, die nicht bei hrs.de angeboten würden, so zum Beispiel Economy-Zimmer. Auch Arrangements oder Spezialraten seien nicht Teil der Bestpreis-Regel. Mit anderen Worten: Auch hier will Ragge offenbar zurück rudern.

Die in den AGB geforderte Kontoabbuchung wird zunächst nicht umgesetzt. Bis zum 1. Juli 2012 gebe es eine Übergangsfrist: Alle Hotelpartner könnten sich bis dahin für das elektronische Lastschriftverfahren oder die Überweisung (wie bisher) entscheiden. Allerdings hätten sich bereits zwei Drittel der deutschen Hotelpartner für die Kontoabbuchung entschieden, wies Ragge hin.


Dieser Newsletter wurde von Moderator Carsten Hennig für die Gruppe “Hotelier” verfasst.

Besuchen Sie hier die Gruppe: http://www.xing.com/net/hotelier/

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Rekord bei Swiss Budget Hotels

[caption id="attachment_312" align="alignleft" width="298" caption="Artikel htr 1. März 2012"][/caption]

 

(Bern, 01.03.2012) Die Gruppierung Swiss Budget Hotels mit 150 Mitgliederhotels in der Schweiz können einen neuen Rekord verzeichnen. Im schwierigen Jahr 2011 konnten über das eigene Reservationssystem inklusive Channel Management über 19’000 Buchungen registriert und ein Umsatz von 7’296’324 Franken generiert werden. Bei Direktbuchungen über die eigene Webseite welche für Mitglieder von  Swiss Budget Hotels Kommissionsfrei sind, konnte eine Erhöhung von 324% verzeichnet werden.

„Die Nachfrage nach preiswerten Unterkünften in der Schweiz durch ausländische Gäste ist angesichts des Wechselkurszerfalls stark im Steigen begriffen“, stellt Geschäftsführer Peter Escher fest, „und wir bieten dem Hotelier durch unsere Präsenz in acht Reservationssystemen einen weltweiten Auftritt. Der Kunde sucht sein Wunschhotel auf den grossen Plattformen, in über 90% der Fälle besucht er aber noch die hoteleigene Webseite. Wenn das Hotel eine Onlinebuchungsmöglichkeit anbietet, wird diese immer mehr genutzt.“ Auch im Bereich Kostenersparnis bestreitet Swiss Budget Hotels neue Wege. Allein im Bereich Lebensmitteleinkauf wurden über 80’000.— Franken eingespart. Über 105’000.— Franken wurden bei Kreditkartenkommissionen gespart!

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